Krankheitsangst

Krankheitsangst & Herzangst

Ständige Sorge um die eigene Gesundheit. Symptome, die sich nicht erklären lassen. Immer wieder beim Arzt und trotzdem keine innere Ruhe. Besonders die Angst vor Herzproblemen treibt viele Betroffene in eine erschöpfende Spirale aus Selbstbeobachtung und Ungewissheit. Krankheitsangst ist ein ernstes Leiden. Und kein Charakterfehler.

Wenn der eigene Körper zur ständigen Bedrohung wird

Das Herzstolpern, das kurz auftaucht und sofort die Frage auslöst: Ist das etwas Ernstes? Der Druck im Kopf, der sich nicht einordnen lässt. Das Kribbeln im Arm, das man am liebsten ignorieren würde, aber nicht kann.

Menschen mit Krankheitsangst leben in einer ständigen inneren Alarmbereitschaft. Nicht weil sie schwach sind. Sondern weil ihr Nervensystem gelernt hat, körperliche Signale als bedrohlich einzustufen, schneller und intensiver, als es die Situation erfordert.

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Was Krankheitsangst von normaler Sorge unterscheidet

Was früher schlicht als Hypochondrie abgetan wurde, ist heute als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt. Der Begriff selbst klingt nach Einbildung. Das Leiden dahinter ist es nicht.

Sich Gedanken um die eigene Gesundheit zu machen ist menschlich und sinnvoll. Krankheitsangst ist etwas anderes.

Sie zeigt sich darin, dass Entwarnung keine Entwarnung bringt. Der Arzt sagt, alles ist in Ordnung. Kurze Erleichterung. Und dann, wenige Stunden oder Tage später, meldet sich die nächste Sorge. Ein neues Symptom. Eine andere Erklärung. Eine neue Untersuchung.

Die Angst selbst wird dabei zum eigentlichen Problem, nicht der Körper.

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Herzangst als besonders häufige Form

Herzangst verdient einen eigenen Blick, weil sie so häufig ist und so wenig verstanden wird.

Das Herz ist das Organ, das wir am deutlichsten spüren. Es reagiert auf Stress, auf Anspannung, auf Aufregung. Wer einmal einen schnellen Herzschlag mit einer Herzerkrankung in Verbindung gebracht hat, kann in einen Teufelskreis geraten: Die Angst beschleunigt das Herz. Das beschleunigte Herz verstärkt die Angst.

Viele Betroffene haben zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Kardiologen aufgesucht, EKGs gemacht, Langzeitmessungen durchgeführt. Alle Befunde unauffällig. Und trotzdem bleibt das ungute Gefühl.

Das ist keine Einbildung. Das ist Herzangst.

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Was Krankheitsangst mit dem Alltag macht

Krankheitsangst ist erschöpfend, weil sie nie aufhört. Sie begleitet Betroffene beim Aufwachen, beim Sport, beim Sitzen vor dem Fernseher. Sie beeinflusst Entscheidungen: Was esse ich? Darf ich mich anstrengen? Was bedeutet dieses Ziehen?

Viele beschreiben das Googeln von Symptomen als eine Handlung, von der sie wissen, dass sie nichts Gutes bringt. Und die sie trotzdem nicht lassen können.

Dazu kommt oft das Unverständnis des Umfelds. „Du bist doch gesund." Dieser Satz, gut gemeint wie er ist, trifft tief. Denn das Leiden ist real. Es sitzt nur nicht dort, wo man es vermutet.

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Wie ich arbeite

Krankheitsangst braucht keinen weiteren Arzt, der sagt, dass alles in Ordnung ist. Sie braucht jemanden, der versteht, wie diese Angst funktioniert und wo sie wirklich sitzt.

In meiner Praxis in Krefeld oder in der Videosprechstunde deutschlandweit arbeite ich mit Menschen, die diese Erschöpfung kennen. Ohne Bewertung, ohne den Hinweis, sie sollten sich keine Sorgen machen.

Wenn Sie möchten, sprechen wir zunächst in einem kurzen, kostenlosen Vorabgespräch. Ganz unverbindlich, per Telefon oder Video.

Sie müssen das nicht weiter alleine durchhalten.

per Telefon oder Videocall · 15 Minuten · kostenlos

Bereit für den ersten Schritt? Oder noch Fragen?

Beides ist willkommen. In einem kurzen, kostenlosen Vorabgespräch per Telefon oder Video höre ich zu, was Sie beschäftigt, und gebe Ihnen eine ehrliche Einschätzung, ob und wie ich Ihnen helfen kann.
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